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Dr. Knut Briken: Paradigmenwechsel in der Onkologie
Wissenschaftliches Programm - Innovative Diagnostik und Therapie
9:00-9:30 Uhr
Jahrelang gültige Paradigmen in der Onkologie sowie der komplementären Onkologie sind durch neue Erkenntnisse und kritische Betrachtungsweise im Wandel und führen zu einer Neuorientierung auch im Bereich der biologischen Krebsmedizin, insbesondere wenn integrative Behandlungskonzepte Prämisse unseres Handels sind.
- Früherkennung und Monitoring der Erkrankung mit modernen bildgebenden Verfahren sollten berücksichtigt, präsymptomatische Tumordiagnostik genutzt werden.
- Unwirksame, zu aggressive und langdauernde Chemotherapien, die nachweisbar den Patienten schaden, müssen von Zieltherapien an der Zelle und von Immuntherapien gefolgt oder ersetzt werden.
- Neue tumorbiologische, immunbiologische und molekularbiologische Erkenntnisse sollten diagnostisch und therapeutisch berücksichtigt werden. So ist die routinemäßige Entfernung von Lymphknoten nach neueren Erkenntnissen im Regelfall kritisch zu beurteilen.
- Verfahren der komplementären Onkologie sollten besser dokumentiert und nicht wirksame Verfahren sowie finanziell aufwändige Therapien kritisch hinterfragt werden.
- Konventionelle und komplementäre Maßnahmen sollten im Sinne einer integrativen Therapie optimal aufeinander abgestimmt werden.



