Fettsäuren

Fettsäuren sind organische Verbindungen aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Man unterscheidet zwischen gesättigten Fettsäuren, einfach oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Die verschiedenen Formen sollten zu etwa gleichen Teilen in der Nahrung enthalten sein.
  • Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren kann der Körper nicht selbst aus Nahrungsbausteinen produzieren. Die so genannten Linolsäuren (Omega-6-Fettsäuren) sind in pflanzlichen Nahrungsmitteln (besonders in Pflanzenölen) und auch in rotem Fleisch enthalten. Der tägliche Bedarf von 7 bis 10 Gramm wird durch eine ausgewogene Vollwertkost gedeckt.
  • Den Omega-3-Fettsäuren wird als Immunstimulanz eine schützende Funktion zugeschrieben. In pflanzlichen Produkten (Öle) sind diese nur in geringer Menge enthalten. Hohe Konzentrationen finden sich in Kaltwasserfischen wie Makrele, Hering, Lachs, Kabeljau. Da sich der Tagesbedarf von 1 bis 1,2 Gramm bei chronischen Erkrankungen um das Zwei- bis Dreifache erhöht, kann eine ergänzende Aufnahme durch Fischölkapseln oder Lebertran sinnvoll sein. Ihre Wirksamkeit als Krebsschutz wird durch zu viele Omega-6-Fettsäuren gemindert.

Bei Krebs gilt, dass generell auf zu viel Fett in der Nahrung verzichtet werden sollte.


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