Durch Bakterientoxine wird eine Erhöhung der Körpertemperatur auf 38,5° bis 40,5° ausgelöst. Während des Fieberschubs von meist 3 bis 4 Stunden kommt es zu einer Mobilisierung sämtlicher Immunaktivitäten im Organismus. Der Therapieerfolg hängt neben der individuellen Reaktionsbereitschaft des Körpers auch von der Tumorart ab. Die besten Erfolge gab es bisher bei:
- Sarkomen
- Nierenzellkarzinomen
- Ovarialkarzinomen
- Kolon- und Mammakarzinomen
- sowie - in bestimmten Fällen - Lymphome und Leukämien
Ein allgemeines zugelassenes Präparat zur Fiebertherapie gibt es nicht. Allerdings können Ärzte und Heilpraktiker ein entsprechendes Präparat für die Nutzung ausschließlich in ihrer Praxis/Klinik herstellen. Therapeuten, die eine Fiebertherapie durchführen, finden Sie auf unserer Therapeutenliste (mit dem Eintrag“Fiebertherapie“).

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