Tumorwachstum und Behandlungserfolge hängen eng mit der Sauerstoffversorgung des Organismus zusammen. Je schlechter das Gewebe durchblutet ist und je weniger es mit Sauerstoff versorgt wird, um so saurer wird das Stoffwechselmilieu, was die Wachtsumsbedingungen für Tumorzellen begünstigt. In saurem Milieu sind die körpereigenen Abwehrzellen nur noch beschränkt wirksam. Hinzu kommt, dass Krebszellen, anders als gesunde, zeitweise ohne Sauerstoff auskommen können, und dann sogar besonders leicht Metastasen bilden.
Konventionelle Behandlungsmethoden lassen sich in ihrer Wirkung durch eine zusätzliche Sauerstofftherapie verstärken. Durch den Sauerstoff entstehen in den Tumorzellen vermehrt freie Radikale, die bekannt dafür sind, Zellen zu zerstören. Gesunde Zellen jedoch, die im Gegensatz zu Krebszellen für ihren normalen Stoffwechsel Sauerstoff brauchen, werden vor den Nebenwirkungen der konventionellen Behandlungsmethoden geschützt. An den gesunden Zellen fördert Sauerstoff vielmehr die Reparaturprozesse, schützt vor Schleimhautentzündungen und verhindert chronische Langzeitschäden.
Die bekanntesten Formen der Sauerstofftherapie sind die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie (SMT) und die Hämatogene Oxidationstherapie (HOT).
Als Begleitbehandlung zur Strahlen- oder Chemotherapie kommt vor allem die SMT in Frage
Während der Chemo- und/oder Strahlentherapie kann es sinnvoll sein, mit einem aus dem Sanitätshaus entliehenen 02-Konzentrators (- nicht einer Sauerstoff-Flasche!) die Regenerationskräfte durch gezielte Sauerstoffinhalationen zu unterstützen.




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