Der Zusammenhang und die Bedeutung von Ernährung und Krebs ist heute unbestritten. Gesunde Ernährung vermindert das persönliche Krebsrisiko und beugt nach überstandener Erkrankung einem erneuten Rückfall vor. Sie liefert wichtige Schutzstoffe, die den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen und stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte. Die Bedeutung der Ernährung bei der Vorbeugung und Behandlung von Tumorerkrankungen ist in der Medizin allgemein anerkannt. Eine spezielle "Heildiät" bei Krebs gibt es jedoch nicht. Vor extremen, einseitigen Kostformen muß eher gewarnt werden. Möglich ist es jedoch, die Genesung durch eine vollwertige Ernährung zu fördern. Das ist eine wertvolle Heilhilfe. Im Rahmen einer ganzheitlichen Krebsmedizin hat die Ernährung eine zentrale Bedeutung.
- Belastende oder der Gesundheit abträgliche Nahrungsmittel sollen vermieden werden.
- Den Abwehrzellen des Immunsystems müssen die nötigen Bausteine zugeführt werden, damit sie aktiv gegen Tumorzellen vorgehen können.
- Die Entgiftungsfunktionen des Stoffwechsels sollen unterstützt werden
Eine gesunde Kost, die für jeden Menschen geeignet ist, gibt es nicht. Die klassische Vollwertkost kann für den einen zu belastend sein, für den anderen genau das Richtige darstellen. Die gemüse- und obstreiche Ernährung der Mittelmeerländer, die weniger Wert auf Vollkornprodukte legt, wird von vielen Menschen gut vertragen. Je nach Körpergewicht sollte weniger oder auch mehr Fett im Essen enthalten sein. Wir wollen Ihnen Hilfen geben, damit Sie die Ernährungsform finden, die zu Ihnen paßt, Ihnen schmeckt, Ihnen gut bekommt und in Ihrer persönlichen Lebenssituation umsetzbar ist.

GfBK-Borschüre: Ernährung und Krebs


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