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Was schadet, was hilft?

Über die Zusammenhänge zwischen Krebs und Ernährung liegen zahlreiche Untersuchungen vor. Auch bei einer Krebserkrankung können Fehler in der Ernährung ein Entstehungsfaktor sein. Schuld sind weniger einzelne Nahrungsmittel oder Bestandteile, sondern der übermäßige Verzehr bestimmter Nahrungsgruppen. Neue Untersuchungen zeigen, dass viele Lebensmittel wertvolle Schutz- und Hemmstoffe enthalten.

Risikofaktoren in der Ernährung sind:

  • Ein zu hoher Fettverzehr begünstigt Erkrankungen, vor allem von Darm, Brust, Prostata, Gebärmutter und Eierstöcken.
  • Zuviel tierisches Eiweiß bereitet Krankheiten den Boden und schwächt die Heilkräfte.
  • Ein Mangel an Faser- und Ballaststoffen führt dazu, daß Schadstoffe in den Körper gelangen können.
  • Ein Mangel an Vitaminen und Spurenelementen mindert die Widerstandskräfte.

Zu den Schutz- und Heilfaktoren gehören:

  • Ballaststoffe und Stärke machen krebsauslösende Schadstoffe im Darm unschädlich und fördern die Verdauung.
  • Beta-Karotine schützen zusammen mit den Vitaminen C und E sowie dem Spurenelement Selen als Radikalenfänger die Zelle vor Entartungen. Sie geben den Abwehrzellen die nötige Schlagkraft. Bedeutsam sind auch Vitamin A und Zink.
  • Sekundäre Pflanzenstoffe können Schadstoffe entgiften und eine Zellentartung hemmen. Sie sind vor allem in roten, gelben oder grünen Gemüsen sowie in Obst vorhanden.
  • Milchsauer vergorene Lebensmittel wie Sauerkraut, Joghurt, Sauermilch sorgen für eine ausgewogene Darmflora und stärken so die Abwehrkräfte.


GfBK-Infoblatt: Vitamine

GfBK-Infoblatt: Darmregulation


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